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Umbrien und die Toskana existieren als Regionen erst mit der modernen Politik: Die Geschichte der ersten war mit den Etruskern (Perugia, Chiusi, San Quirico), dann mit der lombardischen Feudalherrschaft verbunden, was den Charakter und die weitere Geschichte geprägt hat. Die Toskana zunehmend frei von derHerrschaft des Papsttums, fasziniert durch seine spirituelleVergangenheit, und das ist ein Modell der liberalen Stadt, das Sie mit Interesse an monumentalen Zeugnissen von Casa Lemmi B &B aus ergünden und interpretieren können.

Aufzuspüren und zu meditieren auf dem Weg zu den ersten esoterischen Etrusker, dann römisch, normannisch.
Auf der Suche nach ewigen Schlaf Die Etrusker :

AREZZO
Die Exponate des schönen Archäologischen Museus G.C. Mecenate ( untergebracht in einem ehemaligen, über einem römischen Amphitheater errichteten Olivetanerkloster) bestätigen die Bedeutung dieser Stadt in etruskischer Zeit. Zu sehen sind Ausstellungsstücke von der prähistorischen bis zur römischen Zeit. Bemerkenswert die Sammlung der Korallenvasen, eine typisch aretinische Produktion, und die Vasen von Euphronios und Meidias, Meisterwerke der attischen Keramikkunst.

CETONA
Schon seit 40.000 Jahren leben Menschen auf dem Hügel von Cetona (doch die Reste der Moustérien-Kultur stammen sogar aus einer Zeit, die schon 80.000 Jahre zurückliegt), und vor ebenso langer Zeit besetzte die etruskische Garnison den Ort. Auf dem ganzen Bergmassiv bahnen sich uralte Grotten auf faszinierende Weise einen Weg in die Gegenwart.

CHIUSI

Ab 525 v. Chr. erfuhr die antike Stadt aus der Zeit der Villanovakultur eine starke Gebietsausdehnung unter der Herrschaft des legendären Lucumons Porsenna, der aufgrund der intriganten, bis heute noch nicht klaren historischen und persönlichen Ereignisse heute als eines der größten etruskischen Geheimnisse gilt. Dieser Boden ist eine Werkstatt unter freiem Himmel, denn immer noch werden neue Grabmäler entdeckt (mit ihrem Vermächtnis an bemerkenswerten und seltenen Malereien). Hier befindet sich auch eines der wichtigsten archäologischen Museen Italiens.

MONTALCINO
Im hiesigen Archäologischen Museum lernt man die Entstehungsgeschichte des Territoriums kennen, die von der Jungsteinzeit über die Bronzezeit bis zur römischen Besiedlung reicht. Die Spuren der etruskischen Zeit überraschten die Forscher, die seit 1993 an einem einzigartigen Fund arbeiten.

MURLO
Nicht nur die Pracht der Fundstücke, sondern auch die heutigen Einwohner erinnern hier an das antike Volk: Gerade wird ihre DNA erforscht, von der man annimmt, dass sie im Vergleich zu der ihrer Vorfahren fast unverändert ist.

PERUGIA

Rom war noch in seinen Anfängen, als Perugia schon gewaltige etruskische Mauern (aus dem 3.-2. Jh. v. Chr.) mit sieben Toren hatte. Sehr früh wurde hier schon die Schrift eingeführt und die Kunstproduktion blühte, wie die wertvollen, im Archäologischen Nationalmuseum Umbriens ausgestellten Grabausstattungen bezeugen. Der Boden der Stadtmitte birgt den Etruskischen Brunnen, ein faszinierender Wasserspiegel außergewöhnlichen Ausmaßes.

ROSELLE
Ginster und Krokusse leuchten in der schönen Macchie rund um die große Ausgrabungsstätte der seit fast zweitausend Jahren verlassenen Stadt, die im 5. Jh. mit den Etruskern ihre größte Ausdehnung erreichte. Roselle ist ein seltenes Zeugnis der verschiedenen Besiedlungsphasen eines Ortes des antiken Etruria.

SIENA
In zwei Sälen des Krankenhauses Santa Maria della Scala erklärt das ebenso heterogene wie kostbare Material der bedeutenden Sammlungen des Antiquariums und der topographischen Abteilung die Entstehung der Orte um Siena. Ausgestellt sind hier auch die Tonauskleidungen der Regia von Murlo und die Sammlung Bucelli

SOVANA
Die Präsenz der Menschen geht bis auf die archaische Zeit zurück, doch die erstaunlichsten Überreste sind die wunderschönen und imposanten Felsnekropolen (3. Jh. v. Chr.), die sich entlang des ganzen Ortes erstrecken und wertvolle Steinhauereien und Gravierungen aufweisen.

VETULONIA
Der Ort gilt als eine der ersten etruskischen Siedlungen und war die Hauptstadt eines Herrschaftsgebiets, das die Inseln vor der toskanischen Südküste und die Territorien bis Massa Marittima umfasste. Die ausgedehnte Nekropole erstaunt durch die ungewöhnliche Größe ihrer Grabmäler aus der Villanova- und Etruskerzeit.

Die strasse der Tempelritter:

ABBAZIA DI SAN GALGANO
Der religiöse Leiter dieses Zisterzienserbaus war Bernardo da Chiaravalle, Verfechter der Kreuzzüge und spiritueller Führer der Tempelritter. In der Nähe verlaufen die Straßen, die zum tyrrhenischen Meer und zur Einschiffung nach Jerusalem führten, und die Via Francigena. Ziel des Baus war die Verewigung des Willens des hl. Galgano. Ist die Abtei eine weitere Templerbasis, verdeckt von der Rolle eines Kirchengebäudes?

CHIUSDINO
Das Schwert im Felsen, die kleine Kirche San Galgano, der Monte Siepi: Jedes Element ist mit der Geschichte des 1181 gestorbenen Ritters Galgano Guidotti verknüpft und erzählt von erstaunlichen Beziehungen (und warum nicht auch Abstammungen?) mit der Legende der Tafelrunde und der Tempelritter.

ROMITORIO DI PIENZA
Das geheimnisvollste architektonische Dokument des Val´Orcia ruht auf einem Tuffsteinhang. In den Schriftstücken sind keine Datierungen für die dunklen, um eine kleine Kapelle verlaufenden Gänge und Winkel aufgeführt; unter dem Überdach dieser Kapelle thront das Templerkreuz. Aus den Schriften geht jedoch hervor, dass hier bis 1768 Eremiten lebten.

MAGIONE DI PERUGIA
Mit einem gewaltigen Zeugnis der Macht, die der Orden in diesem Gebiet bekam, beherrschen die Tempelritter die Geschichte des Städtchens. Im 12. Jh. entstand der Ort für die Unterbringung der Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela und wurde dann im Laufe der Jahrhunderte in eine starke Festung verwandelt, die eine der schönsten in Umbrien ist und heute den Malteserrittern gehört.

MAGIONE DI POGGIBONSI
An der Hauptstraße, die von Siena zum tyrrhenischen Meer führt, toskanischer Hafen für das Heilige Land und das Heilige Grab, befinden sich nicht nur die Zeugnisse einer bedeutenden Stätte der Tempelritter, sie ist auch die Fortsetzung einer prunkvollen Vergangenheit, die im Leben der Gemeinschaft, die heute unter Einhaltung der Regeln des Templerordens lebt, verherrlicht wird.

PIEVE DI SANTA MARIA DE SPINO
Zweideutige Spuren im Stein sind vielleicht die einzige in Monticchiello gebliebene Hinterlassenschaft des Ordens. Mit einer päpstlichen Schenkung ging Monticchiello von der Rechtssprechung der Abtei San Salvatore an die Deutschherrenritter über, und zwar aufgrund der ihnen anerkannten Verdienste während der Kreuzzüge.

SAN BEVIGNATE
Bau- und Dekorationskoeffizienten verfolgten ein spezifisches symbolisches Programm in der Kirche des Komplexes San Bevignate, in dem seit 1608 eine winzige Krypta (80 cm hoch und 225 cm breit) die Gebeine des hl. Bevignate beschützt, der während seines Einsiedlerlebens an diesem Ort einen am hinteren Altarteil befindlichen Brunnen geöffnet haben soll.Bau- und Dekorationskoeffizienten verfolgten ein spezifisches symbolisches Programm in der Kirche des Komplexes San Bevignate, in dem seit 1608 eine winzige Krypta (80 cm hoch und 225 cm breit) die Gebeine des hl. Bevignate beschützt, der während seines Einsiedlerlebens an diesem Ort einen am hinteren Altarteil befindlichen Brunnen geöffnet haben soll.